10 FRAGEN ZUR MEKAMUMSTELLUNG

1. In welchen Gemeinden erfolgt eine Umstellung auf zwei Tonnen?
• Allhartsberg*
• Amstetten
• Ardagger
• Ennsdorf
• Ernsthofen
• Euratsfeld
• Ferschnitz
• Kematen
• Neuhofen/Ybbs
• Neustadtl/Donau
• Oed-Öhling
• Seitenstetten
• St. Pantaleon
• St. Valentin
• Sonntagberg
• Strengberg
• Viehdorf
• Wallsee
• Winklarn
• Wolfsbach
• Zeillern

*2017 erfolgt
2. Wie erfolgt die Umstellung?
Die neuen Tonnen werden im Herbst 2017 an alle betroffenen Haushalte zugestellt. Die genauen Liefertermine bzw. kurzfristig notwendige Änderungen finden Sie online unter www.gda.gv.at und auf der Website Ihrer Gemeinde. Wenige Tage nach der Anlieferung der zwei neuen Tonnen erfolgt die letzte Abfuhr der alten MEKAM-Tonne. Diese ist wie üblich am angestammten Abholplatz bereitzustellen, wird entleert und kurze Zeit später (max. zwei Tage darauf) abgeholt.
WICHTIG: Nach der letzten Entleerung darf die MEKAM-Tonne nicht vom Abholplatz weggestellt werden!
3. Warum zwei statt einer Tonne? Wo liegen die Vorteile?
Erfahrungen in ganz Österreich zeigen, dass im Durchschnitt mit zwei Tonnen besser getrennt wird. Die bisherige Tonne hatte den Nachteil, dass Restabfall – oft unabsichtlich – im Bioabfall gelandet ist. Vergleichswerte aus anderen Gemeinden, die seit längerem mit getrennten Tonnen sammeln, zeigen, dass die Qualität des Bioabfalls um 15 Prozent besser ist. Dadurch wird in Folge die Kompostierung vereinfacht und macht unterm Strich die Entsorgung auf lange Sicht günstiger.
4. Ist die Verwendung der Bioabfall-Tonne verpflichtend?
Ja, grundsätzlich ist eine Bioabfall-Tonne vorgeschrieben. Wer jedoch seinen Bioabfall gänzlich auf dem eigenen Grundstück kompostieren kann, hat die Möglichkeit die Bioabfall-Tonne ab April 2018 abzumelden. Dazu muss der ordnungsgemäße Betrieb eines Komposthaufens oder eines technischen Kompostiersystems nachgewiesen werden.
5. Ändern sich die Abfuhrpläne?
Die Abfuhrpläne werden sich verändern. Der Bioabfall wird weiterhin 26 Mal im Jahr abgeholt, der Restabfall 13 Mal. Alle betroffenen Haushalte werden rechtzeitig über die neuen Termine informiert.
Sie erhalten die neuen Abfuhrpläne bei Auslieferung der neuen Tonnen.
6. Wieso bekomme ich eine kleine Bioabfall-Tonne?
Die neue 120-Liter-Tonne entspricht dem Volumen, das bisher für Bioabfall im MEKAM-Behälter zur Verfügung gestanden ist. Wenn Sie eine größere Tonne benötigen, können Sie diese gegen Aufpreis ab April 2018 anfordern.
7. Kann ich nicht auch einfach eine kleine Restabfall-Tonne bekommen?
Ja, es ist ab April 2018 wieder möglich, eine kleine Restabfall-Tonne mit 120 Liter Volumen zu bekommen. Allerdings müssen Sie nachweisen, dass die anfallende Abfallmenge tatsächlich so gering ist.
8. Wie verändert sich die Abfuhrgebühr?
Die Gebühr für die 13-malige Abfuhr der 240 Liter großen Restabfall-Tonne beträgt 152,88 Euro im Jahr.
Für die 14-tägige Entleerung der 120-Liter-Bioabfall-Tonne werden 51,48 Euro vorgeschrieben.
Im Klartext: Die Mehrkosten werden pro Monat - im Vergleich zur finanziell gestützten MEKAM-Tonne - somit weniger als zwei Euro betragen.
9. Was passiert mit den alten Tonnen?
Die bisherigen MEKAM-Tonnen werden an anderer Stelle weiterverwendet bzw. recycelt. Das gewonnene Recycling-Material wird übrigens dazu verwendet, neue Tonnen zu produzieren. So bestehen auch die neuen Restabfall- und Bioabfall-Tonnen zu einem großen Teil aus wiederverwertetem Kunststoff. Sie sind mit dem Blauen Engel, einem Umweltzeichen für besonders umweltschonende Produkte und Dienstleistungen, ausgezeichnet.
10. Es stehen mehrere neue Tonnen am Bereitstellungsort. Wie erkenne ich, welche Tonne(n) für meine Liegenschaft vorgesehen ist/sind?
Die Tonnen haben auf der linken Körperseite einen Aufkleber unter der Kammleiste, auf dem die Liegenschaftsadresse vermerkt ist, für die die Tonne vorgesehen ist.