Förderungen des Land NÖ - Dämmung oberste Geschossdekce & Heizkesseltausch

Das Land Niederösterreich unterstützt mit dem NÖ Wohnbaumodell bei der Finanzierung der eigenen vier Wände. Aber nicht nur der Neubau, auch die Sanierung bestehender Gebäude ist ein sehr wichtiges Thema. Für die Dämmung der obersten Geschoßdecke und den Heizkesseltausch können Sie einen Direktzuschuss erhalten.

Diese Maßnahmen werden bei fertiggestellten Ein- oder Zweifamilienhäusern bzw. bei fertiggestellten Reihenhäusern gefördert.

Dämmung der obersten Geschoßdecke

Heizkesseltausch


Dämmung der obersten Geschoßdeck

Was wird gefördert?

Die Dämmung der obersten Geschoßdecke wird gefördert, wenn der Mindestdämmwert nach dem Einbau der Dämmung U ≤ 0,17 W/m².K beträgt. U-Wert-Rechner zur Berechnung des U-Werts der obersten Geschoßdecke.

Wie wird gefördert?

Für die Dämmung der obersten Geschoßdecke eines Ein- oder Zweifamilienhauses bzw. eines Reihenhauses kann ein Zuschuss zu den anerkannten Investitionskosten in der Höhe von 20% gewährt werden, jedoch maximal € 1.000,-.

Wer kann ansuchen?

Einen Antrag um Förderung können natürliche Personen - wie EigentümerInnen, MiteigentümerInnen, Bauberechtigte und MieterInnen - stellen


Heizkesseltausch

Was wird gefördert?

Der Ersatz eines bestehenden Öl- oder Gaskessels bzw. einer Gastherme durch Heizungsanlagen auf der Basis erneuerbarer Energie; das sind  

  • eine Wärmepumpenanlage mit einem COP ≥ 3,5
  • eine Heizungsanlage, die mit fester Biomasse (ausschließlich Holzprodukte) betrieben wird oder
  • ein Anschluss an die Fernwärme.
Wie wird gefördert?

Für den Ersatz eines Öl- oder Gaskessels bzw. einer Gastherme durch Heizungsanlagen auf der Basis erneuerbarer Energie bei einem Ein- oder Zweifamilienhaus bzw. einem Reihenhaus kann ein Zuschuss zu den anerkannten Investitionskosten in der Höhe von 20% gewährt werden, jedoch maximal € 3.000,-.

Wer kann ansuchen?

Einen Antrag um Förderung können natürliche Personen - wie EigentümerInnen, MiteigentümerInnen, Bauberechtigte und MieterInnen - stellen.


Aktionspaket zur Förderung der Elektromobilität

Das BMLFUW und das bmvit haben in Zusammenarbeit mit den Automobilimporteuren ein neues Förderpaket im Ausmaß von 72 Mio. Euro für die e-Mobilität zusammengestellt. Das Land NÖ stockt mittels Anschlussförderung diesen Zuschuss nochmals auf!

Förderfähig sind der Kauf von e-Autos, e-Zweirädern sowie e-Bussen und e-Nutzfahrzeugen. Zusätzlich wird die e-Ladeinfrastruktur gefördert und auch regulatorische Rahmenbedingungen werden angepasst. Die Förderaktion gilt von 1.3.2017 bis Ende 2018, das Rechnungsdatum darf nicht vor dem 1.1.2017 liegen. Details zu den Förderbestimmungen werden ab 1.1.2017 veröffentlicht.

Das Land Niederösterreich bietet zur Bundesunterstützung eine Anschlussförderung! Der Ankauf von e-Autos wird zusätzlich mit bis zu 1.000 Euro gefördert, für private Ladestationen gibt es ebenfalls eine Aufbesserung - um bis zu 800 Euro. Auch zu den Landesanschlussförderungen werden Details ab 1. 1. 2017 veröffentlicht.

e-Autos (M1 und N1 < 2,5 t höchstzulässiges Gesamtgewicht)
  • Privatpersonen erhalten bis zu 4.000,- Euro bei BEV (ausschließlich e-Antrieb) bzw. FCEV (Brennstoffzellenfahrzeuge) sowie bis zu 1.500 Euro bei PHEV, REEV und REX (Plug-in Hybride und Range Extender).
  • Gemeinden, Betriebe und Vereine erhalten wie bisher maximal 3.000,- Euro (BEV und FCEV)) bzw. bis zu 1.500 Euro (PHEV, REEV und REX).
  • Die Voraussetzung ist jeweils 100 % Strom aus erneuerbaren Energieträgern sowie kein Dieselantrieb. Bei Privaten muss die rein elektrische Reichweite mindestens 40 km betragen, es darf kein Dieselantrieb vorhanden sein und der Bruttolistenpreis ohne Sonderausstattung darf 50.000 Euro nicht übersteigen.
  • Das Fördervolumen beträgt maximal 48 Mio. Euro.

e-Zweiräder, e-Mobilitätsprojekte und e-Busse sowie e-Nutzfahrzeuge von Betrieben und Gemeinden

  • Privatpersonen erhalten 375 Euro für e-Mopeds und e-Motorräder.
  • Gemeinden, Betriebe und Vereine erhalten bis zu 20.000 Euro bei reinem e-Antrieb für e-Kleinbusse und leichte e-Nutzfahrzeuge (zB M2, N1 mit 2,5 – 3,5 t höchstzulässiges Gesamtgewicht).
  • Gemeinden und Betriebe erhalten bis zu 60.000 bei reinem e-Antrieb für e-Busse und O-Busse sowie e-Nutzfahrzeuge (z.B. M3 mit > 39 zugelassenen Personen inkl. Fahrer)
  • Die Voraussetzung ist jeweils 100 % Strom aus erneuerbaren Energieträgern.
  • Das bmvit erarbeitet einen Vergabeleitfaden zur Erleichterung der Umstellung auf öffentlichen e-Busverkehr.
  • Das Fördervolumen beträgt maximal 7 Mio. Euro.

e-Ladeinfrastruktur

  • Private erhalten 200 Euro pro Wallbox (max. 22 kW) oder intelligentem Ladekabel.
  • Öffentliche Ladeinfrastruktur wird mit bis zu 10.000 Euro gefördert (zB Schnelllader mit 43/50 kW)
  • Die Voraussetzung ist jeweils 100 % Strom aus erneuerbaren Energieträgern.
  • ÖBB + ASFINAG: Es werden an 50 Standorte, insbesondere Park & Ride Anlagen an Bahnhöfen beginnend mit Mitte 2017 Ladestationen installiert. Am hochrangigen Straßennetz lautet das Ziel, alle Raststationen mit Ladestationen auszustatten.
  • Das Fördervolumen beträgt maximal 5 Mio. Euro.

Regulatorische Rahmenbedingungen

  • Umweltfreundliche Autos ohne CO2- und Schadstoffausstoß werden mit speziellen Nummerntafeln gekennzeichnet.
  • In der StVO wird die Möglichkeit geschaffen, Ladestationen mittels Zusatztafeln freizuhalten.
  • Die Lenkberechtigung der Klasse B wird für e-Kleintransporter auf 4,25 t ausgeweitet werden.
  • Das Verbraucherinformationsgesetz wird zur verstärkten Information der Kunden novelliert.

Forschung, Entwicklung und Demonstration

  • Das Fördervolumen für „Leuchttürme der e-Mobilität und urbane e-Mobilität“ sowie „Vernetzung Modellregionen für e-Mobilität“ beträgt maximal 12 Mio. Euro.

Weitere Informationen

Aktionspaket zur Förderung der e-Mobilität: bmvit Infothek
Förderungen für Elektrofahrzeuge in Niederösterreich: ecoplus-Website