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Transporträder im Mostviertel angekommen!

Zum „Aufsteigen & Losradln“ lud das Projekt "KlimaEntLaster" in Waidhofen/Y., Amstetten und im LNK Mauer.

Bevor es in den Praxistest zu Betrieben und Gemeinden geht, hatten am Wochenende in Amstetten, Waidhofen/Y. und im LNK Mauer noch alle Interessierten die Möglichkeit Transport- und Spezialräder auszuprobieren und ausgiebig zu testen.

„Die Vielfalt der Modelle und ihre Einsatzmöglichkeiten haben mich positiv überrascht; von der Grünraumpflege bis hin zum Lieferdienst ist für jeden was dabei“, so GDA Obmann LAbg. Anton Kasser, der im LNK Mauer einige Runden auf unterschiedlichen Modellen absolvierte. So wie ihm ging es vielen MostviertlerInnen, die sich nach einer fachkundigen Einführung mutig auf die Sättel geschwungen haben.

Für die MitarbeiterInnen, PatientInnen und BesucherInnen im LNK Mauer war vor allem die Einsatztauglichkeit im Pflegebereich wesentlich. Hier waren neben Tandemrädern – bei denen z.B. Physiotherapeuten die Intensität des „Mitradlers“ einstellen können - auch Rollstuhl-Räder von Interesse. Da alle Räder über E-Antrieb verfügen, ist auch der Kraftaufwand geringer als man auf den ersten Blick vermuten würde. Eine ExpertInnen-Einschulung und eine kurze Probefahrt sollte sich aber jeder Transportrad-Neuling gönnen um sicher unterwegs zu sein.

In Waidhofen/Ybbs testete Bürgermeister Mag. Werner Krammer die Lastenräder und sorgte für lächelnde Gesichter bei Besuchern und Standlern des Wochenmarktes. Auch er zeigte sich begeistert und sieht zahlreiche kommunale Einsatzbereiche für derartige Räder.

Bereits die Anreise im Konvoi von Wien und die Informations- und Teststopps entlang der Strecke haben für viel Aufsehen gesorgt, so Projektleiterin DI Claudia Leichtfried. Den ersten Stopp im Mostviertel gab es bei Blumen Habersohn in der Wiener Straße in Amstetten. Dieser Betrieb wird auch ein Monat lang ein Transportrad testen, verrät Leichtfried.

Generell ist es allen am Projekt „KlimaEntLaster“ Beteiligten ein Anliegen, die Lasten- und Transporträder ins Bewusstsein zu rücken. Mobilität neu zu denken heißt auch sich über Alternativen Gedanken zu machen. Viele Wege lassen sich mit Transporträdern schneller, billiger und umweltfreundlicher erledigen. Natürlich ist man wetterabhängiger, aber dafür gibt es entsprechende Regenabdeckungen die im wenig sonnenverwöhnten Dänemark auch bereits praxiserprobt sind. Eine Waidhofner Testerin erkannte gleich ihren persönlichen Vorteil: „Jetzt fahr ich direkt vors Geschäft und brauch keinen Parkplatz suchen“, meinte sie erfreut.