Waldreichtum zur Biomasse-Nutzung + hohes Wärmeeinsparungspotential = Stärken der Modellregion Amstetten SÜD

Beteiligte Gemeinden: Allhartsberg, Aschbach-Markt, Behamberg, Biberbach, Ertl, Euratsfeld, Ferschnitz, Haidershofen, Hollenstein/Ybbs, Kematen/Ybbs, Neuhofen/Ybbs, Opponitz, Seitenstetten, Sonntagberg, St. Peter/Au, St. Georgen/Reith, Waidhofen/Ybbs, Weistrach, Ybbsitz

Geografische Lage: Südlicher Teil des Bezirks Amstetten, Fläche: 832.000 m2, Einwohneranzahl: 58.320 Einwohner


Klima- und Energiemodellregion Amstetten Süd

Die KEM Amstetten Süd liegt im niederösterreichischen Mostviertel und grenzt im Westen an Oberösterreich, im südlichsten Teil an die Steiermark und im Osten an den Bezirk Scheibbs. Der nördliche Teil der Region grenzt an die KEM Amstetten
Nord. Gemeinsam bilden diese beiden KEM-Regionen den Bezirk Amstetten inkl. Statutarstadt Waidhofen/Ybbs, ab.

Die Region ist landschaftlich abwechslungsreich und gründet auf dem Ybbstal sowie dem Urltal. Speziell im Süden ist die Region gebirgig und dünn besiedelt und besteht aus Landgemeinden mit bis zu 5.000 Einwohner. Eine Ausnahme stellt die Statutarstadt Waidhofen/Ybbs mit 11.306 Einwohnern dar. Ein Nord-Südgefälle der Siedlungsdichte ist charakteristisch für die Region.

Im Vergleich zur KEM Region Amstetten Nord ist die Süd-Region verkehrstechnisch bedingt gut erschlossen. Zwar liegen im nördlichen Teil Gemeinden an der Westbahn, doch die südlicheren Gemeinden wie Hollenstein, Opponitz, St. Georgen/R. oder Ybbsitz, sind nicht gut erschlossen. Im Bereich der Energieversorgung kommt der (Klein-)Wasserkraft, aufgrund der Gegebenheiten (Ybbs, Url, kleine Gebirgsbäche im südlichen Teil, etc.), eine besondere Bedeutung zu.

Die KEM Region Amstetten Süd stellt die Reduktion des Energiebedarfs und einen bewussteren Umgang mit Energie ins Zentrum ihrer Aktivitäten. Ziel ist es durch verstärktes Energiesparen und kontinuierliche Steigerung der Energieeffizienz den Verbrauch – insbesondere bei Gemeindegebäuden – zu senken. Die Stärkung des Bewusstseins in der Bevölkerung zum Thema Energie und Klimaschutz erfolgt durch das Umsetzen bewusstseinsbildender Maßnahmen wie mediale Berichterstattung oder
Beratungsangebote. Verstärkt in den Fokus rückt zunehmend die E-Mobilität. Dazu wird derzeit - in regionaler Kooperation - das dichteste E-Tankstellennetz Österreichs aufgebaut.



Modellregionsmanagerin

Mag. (FH) Eva Zirkler, MA

GDA Amstetten
Abteilung Klima, Energie und Luftreinhaltung
Mostviertelplatz 1
3362 Öhling

Telefon: 07475 / 53 340 210
Mail: zirkler@gda.gv.at
Web: www.gda.gv.at/klima-und-energie




Dokumente der KEM Amstetten Süd

Maßnahmenbeschreibung - Weiterführungsphase I (Juni 2015 bis Juni 2017)

Umsetzungskonzept KEM Region Amstetten Süd


Faktencheck Nachhaltiges Bauen


Mit dem Faktencheck will der Klima- und Energiefonds gängige Vorurteile - und teilweise auch Irrtümer - zu diesem Thema sachlich und fundiert und zugleich verständlich aufbereiten. Der Faktencheck basiert auf wissenschaftlich abgesicherten Erkenntnissen, die den Weg in Richtung Nachhaltigkeit beim Bauen weisen. Die inhaltliche Ausarbeitung wurde von einem Expertinnen- und Expertenteam begleitet.

FCNB16Broschrefinal.pdf

Faktencheck nachhaltiges Bauen (Klima- und Energiefonds)