Eine gemeinsame Klimawandel-Anpassungsmaßnahme der KLAR!s Amstetten Nord und Süd

Wie gut sind wir vorbereitet?

KLAR! Maßnahme: Vorsorgecheck Naturgefahren im Klimawandel

Ziel dieser Maßnahme ist es den Mitgliedsgemeinden der KLAR! einen "Vorsorgecheck Naturgefahren im Klimawandel“ zu ermöglichen und mindestens zwei durchzuführen. Die Ergebnisse dessen sollen der betreffenden Gemeinde als Grundlagen zur guten Vorbereitung auf Naturgefahren im Klimawandel dienen. 

29. November 2022

Marktgemeinde Strengberg

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In Strengberg wurde insbesondere die Freiwillige Feuerweh in die Erstellung des Naturgefahrencheck miteinbezogen. v.l.n.r.: Ing. Stefan Obermaißer, MSc (Elementarschäden Präventionszentrum) Michael Stadler, Patrick Heigl und Florian Lettner (FF Strengberg), Bürgermeister Johann Bruckner, DI Tino Blondiau (eNu), Gemeinderat Gottfried Dietl
6. Dezember 2022

Marktgemeinde Allhartsberg

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Beim "Naturgefahrencheck" der Marktgemeinde Allhartsberg. v.l.n.r.: Ing. Stefan Obermaißer MSc (Elementarschäden Präventionszentrum), DI Tino Blondiau (eNu) und Amtsleiter Jürgen Waser

Die Klimakrise verstärkt die Kraft der Natur. Starkregenereignisse, Stürme und Hitze treten in bisher unbekannten ausmaßen auf. Mit dem „Vorsorgecheck Naturgefahren im Klimawandel“, erkennen Gemeinden die Risiken und können Strategien zur Anpassung erarbeiten.
Durch die Teilnahme am KLAR!-Programm können wir die Gemeinden auf die Auswirkungen des Klimawandels vorbereiten. Wir holen die relevanten Beteiligten zusammen an einen Tisch, damit ihnen die Bedrohungen bewusst werden und Vorsorgemaßnahmen getroffen werden können.“ so LAbg. Bgm. Anton Kasser Obmann des Gemeinde Dienstleistungsverband Region Amstetten (gda).
"Die Verantwortlichen in Strengberg - von der Feuerwehr, über das Bauamt bis hin zur Gemeindeleitung – wissen jetzt, mit welchen Gefahren zu rechnen ist, aber auch welche Kapazitäten wir in der Gemeinde haben“, zeigt sich Bürgermeister Johann Bruckner zufrieden. Seine Gemeinde ist nun „gecheckt“ und hat Maßnahmen entwickelt, mit denen lokale Klimarisiken und Naturgefahren besser beherrschbar werden.
Bei einer telefonischen Vorbesprechung mit den Auditoren wurde geklärt, wie der Vorsorgecheck abläuft und wer von der Gemeinde teilnehmen soll. Beim Check selbst kommen die Auditoren in die Gemeinde und begleiten bei der Reflexion der Risiken für Menschen, Umwelt und Infrastruktur in der Gemeinde. Es wird diskutiert, welche Naturgefahren die Gemeinde am unmittelbarsten bedrohen, wie sie sich durch den Klimawandel verschärfen und welche Vorsorgemaßnahmen bereits getroffen wurden. An der Reflexion können sich die Gemeindeverantwortlichen und auch Blaulichtorganisationen (insbesondere Feuerwehr und Rettung), aber auch Zuständige für Gemeindeinfrastruktur, Rechtsfragen oder Raumplanung beteiligen.
Das Ziel ist, die Kompetenzen für die Eigenvorsorge in der Gemeinde zu stärken und nachhaltig zu sparen, denn die Klimakrise kostet. Aktuelle Studien zeigen, dass Österreich pro Jahr mindestens zwei Milliarden Euro an Klimaschäden entstehen. Bis Mitte des Jahrhunderts werden sie auf rund sechs bis zwölf Milliarden Euro anwachsen.

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