#TRENNSETTER trennen richtig!

Kampagne zeigt Verwertungswege
Was haben eine Aludose und ein Fahrrad gemeinsam? Ist ein Trennsetter nur das Haustier eines Waste-Watchers? Was zuerst nach einem Wortwitz klingt, ist aber ernst gemeint!
In Niederösterreich startet nun diese Kampagne die vor Augen führt, was eine funktionierende Abfallwirtschaft bedeutet. Unter dem Schlagwort #TRENNSETTER wird aufgezeigt, dass Abfallwirtschaft nicht bei den Mülltonnen endet - sondern dort erst so richtig beginnt!
Dabei wird zum Einen die Sammel- und Trennmotivation gefördert und zum Anderen auch mit alten Müll-Mythen aufgeräumt.
Den Satz „Wozu trennen - es kommt ja eh wieder alles z‘am“ hat wohl schon jeder mehrfach gehört, der sich mit der Branche beschäftigt.

#TRENNSETTER-Kampagne schärft Umweltbewusstsein

Der #TRENNSETTER zeigt, warum Trennen wichtig ist ...

 Dass das weder ökologisch noch ökonomisch einen Sinn ergibt, kümmert in Zeiten von „Fake-News“ viele offensichtlich nicht. 

Zweites Leben der Rohstoffe

Mit der #TRENNSETTER-Kampagne wird gezeigt, dass eben ganz banale Dinge im Alltag völlig unbemerkt bereits ihr zweites Leben verbringen. Bewusst wird bei der Kampagne mit absurd scheinenden Produkten kokettiert, um die Alltäglichkeit recycelter Produkte vor Augen zu führen. Das eigene Fahrrad kann zum Beispiel zu einem gewissen Anteil aus recycelten Getränkedosen bestehen, ohne, dass man es weiß...

NÖ-weiter Aktionstag
Mit einem Aktionstag am 23. März in allen Bezirken Niederösterreichs beginnt die „#TRENNSETTER“-Kampagne nicht zufällig mit dem Start der traditionellen Flurreinigung. Schließlich führen die Hauptakteure der Kampagne - Alu-Dose, PET-Flasche und Papierverpackungen“ - regelmäßig die „Hitlisten“ jener Abfälle an, denen die FlurreinigerInnen bei ihren Säuberungsaktionen im ganzen Land begegnen. „Wir wollen das Bewusstsein dafür stärken, dass die Alu-Dose, die man wegwirft, ein wertvoller Rohstoff ist. Der Appell, mit seiner eigenen Haltung und Verantwortung Ressourcen für morgen zu schaffen, ist ein ganz wesentlicher Bestandteil dieser Kampagne“, betont der Präsident der NÖ Umweltverbände, LAbg. Bgm. Anton Kasser.

Was wird eigentlich aus...?
Müll kommt in die Tonne - und dann?
Der Klassiker: Wozu trennen? Wird ja eh alles dann zusammengeworfen und verbrannt! Nein! Zwar wird tatsächlich ein Teil des Restmülls bzw. ein aussortierter Anteil der "gelben Fraktion" thermisch verwertet, aber im Regelfall wird aus den gesammelten Abfällen auch tatsächlich ein neues Produkt gewonnen! In Niederösterreich finden so viele Altstoffe den Weg zurück in den Wertstoffkreislauf - und belasten so bedeutend weniger unsere Umwelt!

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Biomüll
Wer keinen Komposthaufen betreiben (und damit für ständig frisches Düngermaterial im eigenen Garten sorgen) will, dem sei die Bestellung einer Biotonne angeraten. In den großen Kompostieranlagen passiert dasselbe wie daheim im Garten - aus Speiseresten und Gartenabfällen entsteht hochwertige Komposterde, die wieder die Grundlage für gesunde Pflanzen und Nahrungsmittel bildet. Das hier Plastiksäcke oder andere Störstoffe nichts verloren haben, sollte eigentlich für jeden klar sein!

Altpapier
Aus vollgeschriebenen Schulheften, Fehldrucken im Büro und der Zeitung von gestern kann man weit mehr machen, als es als Heizmaterial zu verwenden! Ca. 7 Mal kann es recycelt werden, bis die Fasern zu kurz werden! 

Dabei werden nicht nur unsere Wälder geschont, sondern auch Produktionskosten gespart! 
Mit dem grau-braunen Recycling-Papier aus den 90ern hat das Endprodukt nichts mehr gemeinsam. Den Meisten fällt der Einsatz von recyceltem Papier nicht einmal mehr auf! So finden sich wieder verwendete Papierfasern mittlerweile in nahezu allen Papiererzeugnissen wieder! Stark verschmutztes Papier oder auch Kassabons (Thermopapier) bereiten hier leider Probleme in der Verwertung => Verschmutztes Papier und Kassabons gehören somit in den Restmüll!

Gelber Sack bzw. gelbe Tonne
Ein Beispiel mit dem der gelben Sack bzw. gelbe Tonne gefüttert werden soll sind PET-Flaschen. Diese werden mittlerweile zum Teil direkt in Österreich durch das PET2PET-Verfahren zu Granulat und in weiterer Folge zu neuen PET-Flaschen verarbeitet. Der lange Weg nach Fernost bleibt somit erspart und die Rohstoffe bleiben im Land!

Glas & Metall
Altglas ist ohnehin ein Dauerbrenner, der unendlich oft wieder eingeschmolzen und zu neuen Produkten verarbeitet wird. Die Trennung zwischen Bunt- und Weißglas ist unbedingt erforderlich, denn eine einzige grüne Sektflasche färbt 500 kg farbloses Glas grünlich! Aber auch Metall sollte auf Grund des hochwertigen Rohstoffes keinenfalls in den Restmüll wandern  - eine Getränkedose kann bei richtiger Entsorgung bereits nach 6 Monaten wieder voll im Handel stehen.  

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Dabei werden insbesondere Ressourcen wie Aluminium besser genutzt und verbessern ihren ökologischen Fußabdruck mit jedem Recyclingvorgang!