Eine gemeinsame Maßnahme der KEMs Amstetten Nord und Amstetten Süd

EEG Region Amstetten: Interessensbekundung beendet!

Liebe Interessenten und Interessentinnen!

DANKE für die Unterstützung!  Die Energiegemeinschaft Region Amstetten hat zahlreiche Anmeldungen erhalten und nimmt nun, nach gründlicher Qualitätsprüfung, die Konfiguration der Gemeinschaft anhand der übermittelten Daten vor. Dies wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Die EEG meldet sich verlässlich bei allen Interessenten, sobald erste Ergebnisse vorliegen und die Energiegemeinschaft gegründet werden kann.

Sie haben Interesse an der Teilnahme aber das Webportal hat bereits geschlossen! Was nun?

Das Webportal zu Interessensbekundung wurde Ende Oktober geschlossen, nun läuft die Datenauswertung. Wenn die Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft gegründet wurde, wird es wieder Zeitpunkte zum Einstieg geben. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2023. Sie können aber jederzeit unseren Newsletter abonnieren. Dieser informiert im zwei Monatsrhythmus über Aktuelles rund um das Projekt EEG Region Amstetten.

Gemeinsam Strom produzieren, handeln & verbrauchen!

Werden Sie Teil der Energiewende!

In einer Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft schließen sich Privathaushalte, die Gemeinde und/oder Klein- und Mittelbetriebe zusammen, um regionale Elektrizität gemeinsam zu nutzen!

Gründe zum Mitmachen:


  • sauberer, klimafreurdlicher Strom
  • Wertschöpfung für die Region
  • Leitungsnetze entlasten

EEG Region Amstetten informiert!

Dem Gesetz nach liegt der Zweck von Energiegemeinschaften im Nutzen für das Gemeinwesen. Energiegemeinschaften sollen ihren Mitgliedern und den Gebieten, in denen sie tätig sind, ökologische, wirtschaftliche und sozialgemeinschaftliche Vorteile bringen. Wir freuen uns, wenn Sie das Projekt  "EEG Region Amstetten" in der Bewerbung unterstützen; hier finden Sie entsprechende Materialen zum Download.


Ratgeber & Folder zu Energiegemeinschaften


FAQ Allgemein

Wie kann ich bei der EEG mitmachen?
Sie können sich unverbindlich vormerken lassen. Dafür geben Sie Ihre Adresse, Kontaktinformationen und Informationen zum Stromverbrauch und/oder der Stromerzeugung auf https://energiegemeinschaften.ezn.at/eeg-amstetten ein. Fällt ihre Adresse in das Versorgungsgebiet eines regionalen Umspannwerkes dann erhalten Sie (nach Vereinsgründung) einen Beitrittsvertrag, in dem die Statuten und Strompreise der Erneuerbaren-Energiegemeinschaft festgelegt sind. Wenn Sie mit diesem Vertrag einverstanden sind, können Sie der EEG Region Amstetten beitreten. Danach erhalten Sie zusätzlich zur herkömmlichen Stromrechnung eine Abrechnung vom Strombezug aus der EEG Region Amstetten bzw. eine Vergütung für den abgegebenen Überschussstrom
Warum sollten Erzeugung und Verbrauch innerhalb der EEG zusammenpassen?
Ähnlich wie mit dem Eigenverbrauch bei einer Photovoltaik-Anlage bringt eine Energiegemeinschaft die meisten Vorteile, wenn der durch die Teilnehmer eingebrachte Strom zeitgleich von den verbrauchenden Teilnehmern genutzt wird. Um dies gewährleisten zu können ist es wichtig, Teilnehmer mit einem möglichst unterschiedlichen Verbrauchsverhalten in einer Gemeinschaft zu haben. Dies ermöglicht, dass z.B. der gesamte untertags produzierte PV-Strom gleich von den Teilnehmern innerhalb Ihrer EEG verbraucht wird. Denn die Vorteile einer EEG gelten nur für den innerhalb der Gemeinschaft produzierten und verbrauchten Strom.
Was wenn kein regionaler Strom produziert wird?
Wird kein regional produzierter, erneuerbarer Strom von der EEG bereitgestellt, deckt der aktuelle Energielieferant den Energiebedarf. Die Energieversorgung ist damit sicher wie bisher! Der von den Teilnehmern konsumierte Strom reduziert den Energiebezug vom bestehenden Energielieferanten. Ermittelt werden die Verbrauchsdaten durch den Einsatz von „Smart Meter“.
Warum braucht man einen Smart-Meter?
Ein Smart-Meter ist ein elektronischer Stromzähler. Das besondere an einem Smart-Meter ist, dass er im Viertelstunden-Takt den tatsächlichen momentanen Verbrauch bzw. die momentane Produktion misst. Dies ist wichtig, weil in einer Energiegemeinschaft die momentane Erzeugung zeitgenau dem momentanen Verbrauch zugeordnet wird. Diese Zuordnung - im Fachjargon "clearing" genannt - übernimmt der Netzbetreiber.

Die Region Amstetten ist bei der Smart Meter-Ausrollung bereits sehr weit. Aber sollten Sie bis jetzt keinen Smart-Meter besitzen, können Sie den Tausch bei Ihrem Netzbetreiber anfordern. Wollen Sie Mitglied einer Energiegemeinschaften werden, hat der Netzbetreiber laut Gesetz binnen zwei Monate einen Smart-Meter zu installieren.
Warum ist die geografische Nähe von Erzeuger und Verbraucher ein Vorteil in einer Energiegemeinschaft?
Man unterscheidet bei den Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaften zwischen den „lokalen“ Energiegemeinschaften, bei denen die Teilnehmer einer Energiegemeinschaft über einen gemeinsamen Trafo verbunden sind, und „regionalen“ Energiegemeinschaften, bei denen die Teilnehmer über dasselbe Umspannwerk miteinander verbunden sind. Bei der lokalen EEG erfolgt der Energieaustausch innerhalb einer Trafostation, somit ist die Einsparung von Netzgebühren etwas höher als bei einer regionalen EEG, wo der Energieaustausch im Umspannwerk erfolgt.
Warum installiert der GDA bzw. die Klima- und Energie-Modell Region Amstetten eine EEG?
Unser Ziel sind mehr regional erzeugte Erneuerbare Energien! Dabei wurde uns schnell klar, dass dies regional gedacht werden muss und der Versorgungsbereich der Umspannwerke sinnvoll ist. Durch eine höhere Anzahl von Teilnehmern kann ein besserer Ausgleich von Produktion und Verbrauch erfolgen.
Wie wird die geplante EEG Region Amstetten organisiert?
Die Gründung und Organisation der EEG Region Amstetten erfolgt innerhalb der bestehenden Strukturen des GDA. Die EEG Region Amstetten wird aber jedenfalls eine eigenständige Rechtspersönlichkeit als Verein.

Aufgaben des Vereins:
• Der Verein definiert Regeln für das Funktionieren der EEG und legt auf Basis der ermittelten Erzeugungs- und Verbrauchsdaten der EZN die Vergütungs- und Verbrauchsrechnungen an die Mitglieder der Erneuerbaren Energiegemeinschaft.

• Produzieren einige Mitglieder der EEG gerade mehr Strom, als sie verbrauchen, so wird dieser automatisch auf die anderen Mitglieder der EEG aufgeteilt. Wenn z.B. am Vormittag der Sonnenstrom aus der Photovoltaikanlage eines EEG-Mitglieds nicht vollständig verbraucht wird, kann damit beispielsweise eine Volksschule oder der Kindergarten mit diesem Strom versorgt werden, wenn diese auch Mitglieder der EEG sind. Das passiert ganz automatisch über die Intelligenten Messgeräte (Smart Meter) welche vom Netzbetreiber bereitgestellt werden.

• Der von den Mitgliedern konsumierte PV-Strom reduziert somit einerseits den Energiebezug von den Energielieferanten und andererseits die Überschusseinspeisung in das Stromnetz.

• Je mehr PV-Anlagenbesitzer daran teilnehmen, desto mehr Überschuss PV-Strom kann an andere Mitglieder der Energiegemeinschaft abgegeben werden.

• Mindestens genauso wichtig ist jedoch auch, dass sich entsprechend viele Energieabnehmer, welche keine eigene PV Anlage installieren können/wollen, als Mitglieder der Erneuerbaren Energiegemeinschaft anmelden. Nur so kann der Überschussstrom von PV Anlagenbesitzern der EEG-ASTEG auch direkt in der Region verbraucht werden.

• Ein Wechsel des Energielieferanten ist für Mitglieder der EEG ASTEG nicht erforderlich.

• Ist in der Energiegemeinschaft kein Überschuss von PV-Strom vorhanden, dann wird der Energiebedarf von dem jeweiligen Energielieferanten des Kunden gedeckt. Die Energieversorgung der EEG Mitglieder ist damit zu jedem Zeitpunkt zu 100% sichergestellt!

FAQ Tarif & Verrechnung

Wie funktioniert eine EEG verrechnungstechnisch?
Energiedienstleister wie die EZN übernehmen die technische und wirtschaftliche Konzeption der Energiegemeinschaften. Den Abgleich zwischen lokalem Verbrauch und der Erzeugung auf Basis der Zählerdaten des Smart Meters übernimmt der Netzbetreiber. Die dafür erforderlichen Verrechnungsdaten werden der EEG über die EZN zur Verfügung gestellt. Mitglieder der EEG erhalten zukünftig zwei Energierechnungen, eine vom aktuellen Energieversorger und eine weitere von der EEG Region Amstetten, über jenen Strom welcher aus der EEG bezogen wurde. Mitglieder der EEG welche anderen Mitgliedern Überschussstrom zur Verfügung stellen (Einspeiser) erhalten für den abgenommenen Strom von der EEG eine Vergütung gemäß den geltenden Statuten der Energiegemeinschaft.
Wer schickt die Rechnung
Mitglieder der Energiegemeinschaft erhalten zukünftig zwei Energierechnungen. Eine vom aktuellen Energielieferanten und eine der EEG Region Amstetten über den abgenommenen bzw. eingespeisten Strom.
Wie hoch ist der Einspeisetarif für Produzenten?
Stromproduzenten erhalten eine Vergütung gemäß den geltenden Regeln der Energiegemeinschaft. Diese werden anhand der Interessentenbekundungen ermittelt und mit Start der EEG bekannt gegeben werden.
Wie hoch ist der Stromtarif für Strombezieher?
Der Stromtarif wird anhand der Interessentenbekundungen bis Ende 2022 ermittelt. Für die Tarifberechnung spielen viele Faktoren eine Rolle: Wie viel Strom wird eingeliefert, Welche Mengen werden benötigt, Wie verteilen sich die Spitzenlasten, etc. Die Berechnung erfolgt durch Experten der „Energiezukunft Niederösterreich“ (kurz: EZN).

Wenn die EEG Region Amstetten eine Mindestteilnehmerzahl erreicht, wird der Verein gegründet und Sie erhalten einen Vertrag mit allen Konditionen. Nach Vertragsunterzeichnung sind Sie Mitglied der EEG Region Amstetten. Sie erhalten, dann einen Vertrag zugesandt. Der Start der EEG wird im Herbst 2022 bekannt gegeben werden. Aktuell können keine seriösen Tarifauskünfte genannt werden.

FAQ für GDA Gemeinden

Wir haben Volleinspeiser-Photovoltaikanlagen. Sollen wir teilnehmen?
Bei alten Verträgen empfiehlt sich eine Einzelfallprüfung. Viele Verträge der GDA-Gemeinden (z. b. ÖMAG) laufen in einigen Monaten aus. Wenn ihre PV-Anlage einen sehr guten Einspeisetarif hat, dann können Sie der EEG auch nach Vertragsablauf beitreten. Grundsätzlich gilt: je mehr PV-Anlagen an der EEG teilnehmen, desto mehr PV-Strom kann von den Teilnehmern der EEG abgenommen werden.
Wie sind die verringerten Netzentgelte für EEGs geregelt?
Alle Netzentgelte, die für den Stromverbrauch anfallen sind in der Systemnutzungsentgelte-Verordnung, die jährlich angepasst wird, geregelt. Die verringerten Netzentgelte für Erneuerbare Energiegemeinschaften sind ebenfalls in dieser Verordnung festgelegt (SNE-V 2018 - 2. Novelle 2021). Teilnehmer einer lokalen EEG sparen 57 % der Arbeitspreise für das Netznutzungsentgelt und Teilnehmer einer regionalen EEG 28 %.
Privatpersonen in meiner Gemeinde möchten eine lokale EEG gründen. Ist dies möglich?
Ja, lokale Energiegemeinschaften sind möglich. Jeder Teilnehmer kann aber nur in einer EEG Mitglied sein.
20. Juli 2022

In den nächsten Monaten zur EEG Region Amstetten

Es ist soweit - Die „Energiegemeinschaft Region Amstetten“ startet im Herbst 2022! Um zukünftig Strom tauschen zu können, müssen folgende 4 Schritte durchgeführt werden.

1. Unterfertigung der Mitgliedervereinbarung
In einem ersten Schritt muss die sogenannte Mitgliedervereinbarung unterfertigt werden. Durch Unterfertigung dieser Vereinbarung werden Sie Mitglied im Verein „Energiegemeinschaft Region Amstetten“. Die Mitgliedervereinbarung wird Ihnen gemeinsam mit den Statuten des Vereins übersandt. Die Mitgliedschaft im Verein ist kostenlos und für jeden prinzipiell möglich.
2. Vollmacht zur Anmeldung beim Netzbetreiber
In einem zweiten Schritt, nach Unterfertigung der Mitgliedervereinbarung, erhalten Sie die Vollmacht zur Anmeldung beim Netzbetreiber und zum Abrufen der Smart Meter Daten durch die Energiegemeinschaft. Diese muss von Ihnen ebenfalls unterfertigt werden.
3. Bekanntgabe der Bankdaten
Damit Ihre Energiegemeinschaft die Verrechnung der ausgetauschten Energie durchführen kann, werden Ihre Bankdaten benötigt. Sie bekommen ein Formular für das SEPA Lastschriftmandat, in das Sie Ihre Bankdaten eintragen, unterschreiben und elektronisch zurücksenden.
4. Einbringungs- und Bezugsvereinbarung für Energie aus der Energiegemeinschaft
Nach Unterfertigung der Anmeldevollmacht, Bekanntgabe der Bankdaten und erfolgreicher Anmeldung beim Netzbetreiber wird Ihnen die Einbringungs- bzw. Bezugsvereinbarung für Energie aus der Gemeinschaft übersandt. Nach Unterfertigung ist der Bezug und die Lieferung von Energie in der Gemeinschaft möglich.


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31. Oktober 2022

St. Valentin informiert über „Erneuerbare Energiegemeinschaft“

Regionaler Stromtausch und wie er funktioniert!

In der Stadtgemeinde St. Valentin fand am 31. Oktober 2022 eine Veranstaltung zur EEG Region Amstetten statt. Energiegemeinschaften sind ein neues Themenfeld in der österreichischen Energiewirtschaft. Die Bevölkerung bekommt nun die Gelegenheit, sich zusammenzuschließen, um Energie gemeinsam zu nutzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: proaktive Teilnahme an der Energiewende, Ausbau von dezentralen Energiesystemen, Genuss wirtschaftlicher Anreize und die Stärkung der regionalen Wertschöpfungskette. Durch die flexible Zusammensetzung von Energiegemeinschaften können Mitglieder erstmals Energie über Grundstücksgrenzen hinweg produzieren, speichern, verkaufen und verbrauchen.
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Bgm. LAbg. Kerstin Suchan und GDA Obmann LAbg. Anton Kasser bei der EEG-Infoveranstaltung in St. Valentin
17. Oktober 2022

„Erneuerbare Energiegemeinschaft“ war Thema im Schloss Zeillern

Jetzt mitmachen: Gemeinsam Strom erzeugen, verbrauchen und teilen!

Die Marktgemeinde Zeillern ist selbst Teil der Erneuerbaren Energiegemeinschaft Amstetten und lud am 17. Oktober ins Schloss Zeillern, um interessierten Bürgern diese Variante des „Stromteilens“ vorzustellen. Erst seit kurzem ist es möglich Strom in einer Gemeinschaft zu erzeugen, zu verbrauchen und zu speichern. „Strom, den man mit seiner Photovoltaikanlage produziert aber nicht verbraucht, kann man den Mitgliedern der Gemeinschaft zur Verfügung stellen“, erläutert GDA Obmann LAbg. Anton Kasser, das Grundprinzip der Erneuerbaren Energiegemeinschaft Region Amstetten (kurz: EEG). Alle Mitglieder sind Teil der Energiewende und erhöhen die regionale Wertschöpfung, indem Sie lokal erzeugte Energie von anderen Teilnehmern der Energiegemeinschaft verbrauchen.  „Für Gemeinden hat dies den Vorteil das beispielsweise die Photovoltaikanlage am Dach der Volksschule, den Strom für das Gemeindeamt liefert, ergänzt Bgm. Friedrich Pallinger. Je bunter der Mix an Teilnehmern, desto besser für die EEG. 

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Vertreter des Gemeinderates, Bgm. Pallinger und LAbg. Kasser freuen sich über das Interesse an der EEG Region Amstetten
13. Oktober 2022

Weistrach: EEGs sind ein Beitrag zur Energiewende!

Weistrach informiert über Stromtausch!

110 Bürger und Bürgerinnen folgten der Einladung von Bgm. Erwin Pittersberger und Umweltgemeinderat Thomas Hirsch, und informierten sich am 13. Oktober über Photovoltaik, Speicher und Energiegemeinschaften. Durch das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz ist es erstmals möglich, Strom in einer Gemeinschaft zu erzeugen, zu verbrauchen und zu speichern. Das Pilotprojekt „Erneuerbare Energiegemeinschaft Region Amstetten (kurz: EEG)“, nimmt derzeit Interessensbekundungen von Privathaushalten, landwirtschaftlichen und gewerblichen Betrieben sowie Gemeinden, an.
„Die EEG bringt Vorteile wie einen sicheren, fairen Preis und die Möglichkeit Strom von unterschiedlichen Liegenschaften effizient zu nutzen.“, erklärt Klemens Willim, vom Gemeinde Dienstleistungsverband für Umweltschutz und Abgaben (GDA). Eine wichtige Rolle dabei spielt der Strom aus Photovoltaikanlagen. Energieberater Werner Brunmayr informierte diesbezüglich über die wichtigsten Eckdaten zum Sonnenkraftwerk auf dem eigenen Dach. Die Gemeinde Weistrach ist Teil der EEG und wird den Ausbau von Photovoltaik in der Gemeinde weiter forcieren. UGR Thomas Hirsch meint dazu: „Um die Klimaziele zu erreichen müssen wir bis 2030 die PV-Leistung auf den Dächern vervielfachen. Als Gemeinde werden wir weitere Anlagen errichten und uns so unabhängiger machen!“ Weitere Informationen zur Erneuerbaren Energiegemeinschaft (EEG):

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GR Sebastian Payrleitner, Bgm. Erwin Pittersberger, UGR Thomas Hirsch, Energieberater Werner Brunmayr und Klima-Projektbetreuer Klemens Willim
18. Juli 2022

Datenerfassung kommunaler Anlagen hat begonnen!

Gemeinden bilden Fundament der EEG Region Amstetten

Erst 2021 wurde mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) die Möglichkeit geschaffen Erneuerbare Energiegemeinschaften (EEG) zu gründen. Hier nutzen und tauschen die Teilnehmer regionalen, erneuerbar produzierten Strom.
„Die Gemeinden der Region Amstetten haben sich früh darauf verständigt eine regionale Energiegemeinschaft zu gründen, die für alle Interessierten offen ist und an der jeder teilnehmen kann. Die Gemeinden nehmen darüber hinaus auch eine Vorreiterrolle ein, indem sie ihre eigenen PV Anlagen und öffentlichen Gebäude in die EEG einmelden.“, erläutert GDA Obmann LAbg. Bgm. Anton Kasser, die Doppelrolle der Gemeinden als Ermöglicher und aktive Teilnehmer der EEG Region Amstetten.
„Neben den ökologischen Vorteilen hat die EEG auch soziale und wirtschaftliche Vorteile. So wird Bewusstsein geschaffen woher der Strom kommt und wie und wann er produziert wird. Durch die Möglichkeiten der Beteiligung von Gemeinden, Betrieben, Privatpersonen und Vereinen wird der sozialgemeinschaftliche Zusammenhalt gestärkt.“, ergänzt GDA Obmann-Stv. Bgm. Karl Huber.
Pionierarbeit für die EEG Region Amstetten wird derzeit im GDA geleistet. Mit Unterstützung von Ferialpraktikantin Michaela Mayerhofer werden Zählpunktnummern von Gemeindeobjekten erfasst, Stromtarife analysiert und kommunale Verbrauchsdaten aus der Energiebuchhaltung mit Daten der Stromanbieter zusammengeführt. Zahlreiche Gemeinden haben dieses Service bereits in Anspruch genommen.
Auch die formalen, rechtlichen und administrativen Herausforderungen der Vereinsgründung zur „EEG Region Amstetten“ werden im GDA derzeit vorbereitet. Trotz der intensiven Vorarbeiten bedarf es noch einiger Schritte bis 2023 der Verein „EEG Region Amstetten“ gegründet ist und Strom zwischen den Mitgliedern getauscht wird. Die Gemeinden bieten dann jedenfalls das Fundament und werden ihrer Vorreiterrolle in Sachen EEG gerecht.

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Die Dateneinpflege kommunaler Anlagen in die EEG Region Amstetten hat begonnen. v.l.n.r.: GDA Obmann-Stv. Bgm. Karl Huber, Dateneinpflegerin Michaela Mayerhofer und GDA Obmann LAbg. Bgm. Anton Kasser
7. Juli 2022

Mit „Erneuerbarer Energiegemeinschaft“ in die Stromzukunft starten!

LAbg. Anton Kasser erläuterte in Viehdorf Modell, das Stromproduzenten und -konsumenten aus der Region zusammenbringen soll.

Wie können wir künftig auf regionaler Ebene selbstständig Elektrizität produzieren, handeln und verbrauchen? Dieser Frage widmete sich die Informationsveranstaltung „Erneuerbare Energiegemeinschaft“ (kurz: EEG) in der Gemeinde Viehdorf. Auf Einladung von GGR und Energiebeauftragten Markus Burgstaller erklärte LAbg. Anton Kasser die Idee der „EEG Region Amstetten“ und beantwortete die Fragen der Besucher. „Mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, dass im Vorjahr beschlossen wurde, ist es erstmals möglich, Energie in der Gemeinschaft zu erzeugen, zu verbrauchen und zu speichern. Anstatt nur passiv Strom zu nutzen, wird die Bevölkerung Teil der Energiewende. Die Region Amstetten kann so autonomer werden und die Mitglieder profitieren von geringeren Netzgebühren“, so GDA Obmann LAbg. Anton Kasser.
GGR Markus Burgstaller ergänzt: „Ob der Strom aus erneuerbaren Quellen kommt und vor allem zu welchem Preis, das beschäftigt derzeit viele Bürger. Die EEG ist für Strombezieher oder Stromproduzenten, egal ob Einfamilienhaus, Gewerbebetrieb oder Landwirt daher jedenfalls eine Überlegung wert.“

Jetzt anmelden und mitmachen!
In der aktuellen Phase können sich die Interessenten unverbindlich bis 31.10.2022 registrieren. Im Frühjahr 2023 soll der Verein „EEG Region Amstetten“, nach formaler Gründung, Tarifberechnungen und bei entsprechender Interessentenzahl, starten.

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Die Gemeinde Viehdorf informiert über die Erneuerbare Energiegemeinschaft. v.l.n.r.: Markus Jandl, GGR Markus Burgstaller, Manfred Jetzinger, Bgm. Franz Zehethofer, GDA Obmann LAbg. Anton Kasser, GR Inge Weidinger, GR Manfred Grubbauer, GR Alois Wagner, VBgm. Franz Eder, GR Karl Radinger
10. Dezember 2021

Die Weichen sind gestellt!

Die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Amstetten beschäftigt sich in der dreijährigen Weiterführungsphase (2021-2024) intensiv mit dem Thema erneuerbare Energiegemeinschaften (EEG). Die KEM wird die Region über die Funktion, verschiedene Arten und rechtliche Grundlagen von EEGs informieren und als Beratungsstelle zur Verfügung stehen. Ziel der KEM ist es Bemühungen für EEGs in der Region zu bündeln und die optimalen Ausprägungen, abgestimmt auf jede lokale Energiegemeinschaft zu finden. 

Zukünftig sollen alle Bürger und Bürgerinnen der Region die Möglichkeit haben, Mitglied in einer Erneuerbaren Energiegemeinschaft zu werden. Dazu verfolgt die KEM das Ziel eine "Energiegemeinschaft Region Amstetten" zu gründen. 

Startschuss für das Projekt und eine erste allgemeine Information über Energiegemeinschaften und die Pläne der KEM erfolgte im Rahmen eines GDA-Kompakt (online) am 7. Dezember 2021.


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GDA und EZN arbeiten an einer Energiegemeinschaft für die gesamte Region Amstetten.

Nachschau - GDA-Kompakt 7. Dezember 2021

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Präsentation von LAbg. Bgm. Anton Kasser
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Präsentation von DI Roland Matous (EZN)

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